Kritik, Anregungen und
Verbessungsvorschläge
  • "Ggfs. den Klaviersound durch eine Gitarre ersetzen."
Distant Windows
Early morning, the light still low
Some sad tune on the radio
Those distant windows they all look the same
But there´s one that sets my heart aflame
When it´s still dark outside I see the light
Shining over from the other side
Only for a while I see you near
For a while everything looks so clear to me
I see those people ´round you passing by
From my window like a distant spy
Here in this fortress that you left so blue
I sit and wait to catch a glimpse of you
Only for a while I see you clear
Too soon the daylight makes you disappear
Those tinted windows soon reflect the light
Until you fade behind a gloss of white again
Around here everything is still the same
Just like the day when I first heard your name
All that was common now appears so new
Since I have to stay here without you
Sometimes I see your picture everywhere
Smiling at me like you were still there
When will those mem´ries finally set me free?
Those bittersweet mirages haunting me
Every place here tells a memory
Every thing around is like the key
To feelings ruling me from deep inside
Where only agony and tears reside
In my drawer still that photograph
From a time when we both used to laugh
Now that my days are like an endless trial
At least to see our picture lets me smile again
From now on we´ll be walking separate ways
My hopes and dreams replaced by empty space
The happy thoughts that were uplifting me
Now will collapse to wreckage and debris
The peerless time with you has gone too fast
One day you´ll be a shadow of the past
But though I must pretend and try to hide
The memory of our time will be a part of me

Distant Windows

Ein paar allgemeine Hinweise zur mittelmäßigen Klangqualität sind in der Übersicht zu finden.
Dieses Lied habe ich rund um ein kleines Klaviermotiv arrangiert, das vor inzwischen fast 15 Jahren entstanden ist, als ich am Klavier mit dem Gitarrenthema am Schluss von Musical Box von Genesis experimentiert habe. Im fertigen Lied habe ich diese kleine Tonfolge letztlich an die Stelle eines Refrains gesetzt.
Mit nur vier Akkorden, die das gesamte Lied über durchlaufen, kann Distant Windows sicherlich nicht durch harmonische Überraschungen erfreuen. Stattdessen ging es mir hier vorrangig darum, eine düstere Grundstimmung zu erzeugen und hierfür einige Stilelemente einzusetzen, die ich unbedingt einmal ausprobieren wollte. Das auffälligste davon ist sicherlich der Klang der AT-AT-Kampfläufer aus Star Wars, die in der Funktion eines Rhythmusinstruments zu hören sind.
Die textliche Grundidee basiert auf dem Ausblick, den ich bis vor einigen Jahren aus meinem Bürofenster hatte: Am gegenüberliegenden Ende eines Platzes steht ein Gebäude, das bis zu seiner Renovierung verspiegelte Scheiben hatte, die bei Tageslicht komplett undurchsichtig waren. Vor Sonnenaufgang dagegen wirkten die Scheiben wie normales Glas und erlaubten den Blick auf das Großraumbüro und die Personen dahinter. Rund um diese Ausgangslage habe ich einen möglichst dramatisch klingenden Text geschrieben, in den ich Elemente der tatsächlichen Umgebung eingebaut habe.
Die obige Illustration basiert auf einem Foto meines Dienstgebäudes, allerdings liegt mein Büro und damit auch der Ausblick auf das gegenüberliegende Gebäude mit den ehemals besonderen Fenstern auf der anderen Gebäudeseite. Trotzdem habe ich mich für diese Perspektive entschieden, weil ich die große schneebedeckte Rasenfläche dafür nutzen konnte, die akustisch zitierten AT-ATs auch bildlich in Erinnerung zu rufen - direkt in der passenden Schneelandschaft.